Das Öko-Pörschchen

erschienen in: Handelsblatt

Ob Goggomobil, BMW Isetta oder Lloyd Alexander – die 50er- und 60er- Jahre brachten in Deutschland eine Vielzahl an Kleinwagen in Leichtbauweise hervor. Für Gerhard Heilmaier war das eine gute Zeit. „Wenn wir Autos bauen, welche die Simplizität von damals mit dem heutigen Know-how verbinden, haben wir sichere, einfache und sehr effiziente Fahrzeuge.“ Damit ist für den Vorstandsvorsitzenden der Loremo AG auch das Grundprinzip des Fahrzeugs beschrieben, an dem er und seine Mitstreiter Stefan Ruetz und Uli Sommer tüfteln: der Loremo. Die Abkürzung steht für „Low Resistance Mobile“, ein Coupé, das ab Ende 2009 in Dorsten in zwei Modellvarianten in Serie produziert werden soll. Den rekordverdächtigen Verbrauch von zwei oder weniger Liter Diesel auf 100 Kilometern verdankt der windschnittige Flitzer ,seinem geringen Gewicht und dem niedrigen Luftwiderstand. Bei 600 Kilo Gesamtgewicht und 160 Stundenkilometer Spitze, kommt die Sparflunder zudem auf einen CO2-Ausstoß von weniger als 50 g/Kilometer. Ein Wert, der die Entwicklungschefs bei Volkswagen, Mercedes, BMW aber auch Toyota blamiert.

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