Technik und Design des Teutonischen Barock

Technik und Design des Teutonischen Barock Im Deutschen Technikmuseum Berlin steht der Nachbau eines Z1. Das von Konrad Zuse 1937 erbaute mechanische Rechenwerk gilt als Vorläufer des modernen Computers. Ein Staubsaugermotor treibt mechanische Schaltglieder an, die sich später im Betrieb ständig verhakten. Seine Aufgabe, Programme von gelochten Filmstreifen abzulesen, löste der erste Computer der Welt daher selten. Umso mehr beeindruckt seine G… Weiterlesen
10.04.2012

Halbverfallen ist besser

Halbverfallen ist besser Seit Beginn des 20. Jahrhunderts begann die Restauratoren und Architekten der École française d’Extrême-Orient (EFEO) die 1860 im Dschungel Kambodschas wiederentdeckten Heiligtümer von Angkor Wat zu katalogisieren. Mittels der Anastilosis-Methode baute der Archäologe Henri Marschall die zerfallenen Tempel aus Originalteilen wieder auf. Zuvor ließ er hunderte Bauten aus tropischer Vegetation… Weiterlesen
15.03.2012

Das non liquet kollektiver Jugenderinnerung

Das non liquet kollektiver Jugenderinnerung Bei ihrer Adaption der Abenteuercomicserie „Tim und Struppi“ entschieden sich Steven Spielberg und Peter Jackson für das Performance Capture-Verfahren, welches über Motion Capture in sofern hinausgeht, dass es Gesichts- und Fingerbewegungen miteinbezieht. Es stellt somit den derzeit höchstmöglichen Grad an Realismus dar, der im Trickfilm derzeit erreichbar ist. Wer die individuellen Zügen eines Mensc… Weiterlesen
13.02.2012

In den Welten des Wiedererkennens

In den Welten des Wiedererkennens In seinem Buch “Nicht-Orte” konstatiert der französische Ethnologe Marc Augé eine rasante Zunahme von sinnentleerten Funktionsorten im Zusammenhang von Modernisierung und Globalisierung. Flughäfen, U-Bahnen, Supermärkte oder Hotelräume sind für Augé “Orte des Ortlosen”. Vergangenheitslose Nicht-Orte, die keine Identität stiften oder sozialen Beziehungen Raum geben. Di… Weiterlesen
18.11.2011

Zurück in die Zukunft

Zurück in die Zukunft Von der großen Kinokultur der Nachkriegszeit blieben oft nur die Fassaden. Anna Maske vom Berliner Architekturbüro Maske + Suhren will das nun ändern. Die Hölle, so schrieb der französische Philosoph Jean Paul Satre, das sind die anderen. Mit Satres L’ Enfer c’est les autres lässt sich treffend jede Kinogängerbefragung titeln. Schlechte Sicht, Bild oder Ton vermögen das Vergnügung zwar zu trüben… Weiterlesen
15.11.2011